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Schutz gegen Diebstahl von Booten |
Immer mehr Bürger erfüllen sich den Traum eines eigenen Bootes. Ob auf einer Jolle oder
auf einer luxuriösen Jacht, das Interesse am Wassersport steigt.
Bereits fast jeder zehnte Deutsche verbringt seine Freizeit heute bevorzugt am oder auf dem Wasser. Den neuen Trend haben aber auch Diebe entdeckt: rund 130 Millionen Euro pro Jahr zahlen Versicherer
für gestohlene Wasserfahrzeuge und Zubehör in Europa.
Und entsprechend stieg auch die Zahl der schifffahrtsbezogenen Sachfahndungen der Polizei an: waren es im Jahre 2001 bundesweit noch 5.426 Ausschreibungen, so sind es 2008 mehr als 7.500 Fahndungen.
Zum Schutz gegen Diebstahl von Booten gibt die Polizei folgende Sicherheitstipps:
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Nehmen Sie Ihren Bootspass bereits zur Besichtigung Ihres neuen Bootes mit – in jedem
Fall aber, wenn Sie sich zum Kauf entschließen. Auf die im Pass genannten Merkmale sollten
Sie bereits beim Erwerb des Bootes achten.
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Höchste Vorsicht ist geboten, wenn Ihnen ein Boot ohne Rumpfnummer (CIN - Craft
Identification Number) oder mit „überarbeiteten“ Individualnummern angeboten wird:
Erkundigen Sie sich genau nach der Herkunft und den Besitzverhältnissen des Bootes. Es
könnte gestohlen worden sein.
- Fotografieren Sie Ihr Boot aus verschiedenen Perspektiven; vergessen Sie dabei
Besonderheiten und Bootszubehör nicht.
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Lassen Sie sich einen Bootspass ausstellen - den Pass können Sie bei Ihrem Versicherer bekommen.(Kopieren Sie den ausgefüllten Bootspass, damit Sie mehrere Ausfertigungen griffbereit haben – zum Beispiel zu Hause und bei Ihren Bootspapieren an Bord.)
- Halten Sie die Angaben im Bootspass auf aktuellem Stand, vor allem nach dem Anbau von
Zusatzgeräten oder nach größeren Reparaturen.
- Sichern Sie Ihr Boot gegen unbefugte Wegnahme. Prüfen Sie, ob der Außenborder und
sonstiges außen angebrachtes Zubehör besser gegen Wegnahme geschützt werden können, z. B.
durch künftige Mitnahme von Bord während des Stillliegens oder durch Aufbewahrung in einer
Halle oder in der heimischen Garage.
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