Unterwegs in Spanien oder Italien bemerken Sie auf einmal einen platten Reifen. Glücklicherweise kommen Ihnen auch gleich hilfsbereite Straßenarbeiter in orangener Weste zu Hilfe oder andere „offiziell“ aussehenden Personen, z.B in polizeiähnlichen Uniform.
Sie helfen Ihnen beim Reifenwechsel etwas, müssen allerdings nach kurzer Zeit wieder zurück zur Arbeit. Später stellen Sie fest, dass eine Tasche von der Rückbank geklaut wurde oder etwas aus dem Kofferraum fehlt. Auf Ihre Wertsachen haben Sie nämlich bei der ganzen Aktion nicht geachtet. Doch wie konnten die Diebe ahnen, dass Sie eine Panne haben werden? Die Antwort ist einfach: der Reifen war bereits an der letzten Tankstelle angestochen worden.
Die Varianten
Auch als Drogenfahnder und selbst als Polizisten geben sich die falschen Offiziellen aus, um Ihren Wagen zu „durchsuchen“. Ganz dreist: die Betrüger tragen Uniform. Einge haben sogar schon versucht gleich ein Bußgeld vor Ort abzukassieren; an Kreativität mangelt es den Betrügern wahrlich nicht, jedes Jahr hört man von weiteren Varianten.
So schützen Sie sich
- Bei einer Autopanne schließen Sie das Fahrzeug am besten ab.
- Seien Sie vorsichtig, wenn mehrere Helfer sich gleichzeitig an Ihrem Auto betätigen. Lassen Sie sich nicht überrumpeln.
- Seien Sie im Urlaub achtsam, wenn sie zu einer „Drogenfahndungen“ u.ä. angehalten werden. Es ist schwer zu erkennen, ob es echte Zivilfahnder der Polizei sind oder nicht. (Die Dienstausweise und die Sprache sind ja meist fremd). Geben Sie Ihre Wertsachen nicht aus der Hand. Bleiben Sie höflich, aber bestimmt.
- Tragen Sie Geld und Papiere am besten in einer sogenannten Gürteltasche am Körper mit sich. So sind sie auch vor Handtaschendieben sicher (siehe auch: "Taschendiebstahl")
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