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Die Verbraucherschutz-Masche |
Schon wieder klingelt das Telefon. Auch diesmal soll etwas verkauft werden, doch diesmal wird es ganz dreist: jetzt bietet Ihnen eine angebliche Verbraucherschutz-Organisation Ruhe vor lästigen Werbe-Anrufen.
Für 27,80 Euro verspricht man Ihnen den Eintrag in eine Sperrliste und somit endlich Ruhe vor nervigen Telefonanrufen wie diesem (der bereits selbst gegen das Verbot der unlauteren Telefonwerbung verstößt).
Ähnliche Angebote, bei denen Sie auch gleich ihre Bankverbindung preisgeben sollen, kursieren auch per E-Mail. Häufig geben sich die Absender solcher E-Mails Namen, die mit den seriösen Verbraucherzentralen verwechselt werden können. (Es gilt deshalb wie so oft: genau lesen und hinhören, wer sie anschreibt oder anruft!)
So schützen Sie sich
- Eigentlich darf Sie niemand ungebeten anrufen und Ihnen gewerbliche Angebote unterbreiten. Ein wirksamer Schutz gegen solche Anrufe besteht allerdings bisher nicht. Vor allem gibt es keine „Sperr-Liste“.
- Falls Sie bereits der Abbuchung der „Schutzgebühr“ zugestimmt haben, kontaktieren Sie schnell Ihre Bank und lassen Sie den Betrag zurückbuchen!
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