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Kabel Deutschland: Vorsicht bei neuem Vertrag. Alter Vertrag: Kündigung besser selbst vornehmen. |
Kabel Deutschland fällt negativ bei Neuverträgen auf. Offenbar soll mit aller Gewalt potenziellen Kunden ein neuer Vertrag verkauft werden. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät zur Vorsicht, wenn der Kabel Deutschland (oder ein anderer Anbieter) eine schnelle Kündigung von einem Altvertrag verspricht.
Schnelles Surfen mit Breitband, Telefonieren via Internet oder Fernsehkabel - zahlreiche Anbieter kämpfen mit vollmundigen Werbeversprechen und immer günstigeren Preisen um jeden Kunden. Die Angebote der hart konkurrierenden Anbieter klingen viel versprechend, die Realität bei den Kunden sieht oft anders aus. Wer denkt, nahtlos und ohne Probleme zum billigeren Anbieter wechseln zu können, wird häufig enttäuscht.
Aktuell häufen sich die Beschwerden niedersächsischer Verbraucher über Kabel Deutschland. Verbrauchern wird über das Fernsehkabelnetz auch kostengünstiges Telefonieren und ein High Speed-Anschluss ins Internet angeboten. Und wer danach fragt, wie das mit dem Vertrag des alten Telefon- und Breitband-Anbieters läuft, dem wird von Kabel Deutschland mündlich versprochen, da werde man helfen, aus dem alten Vertrag herauszukommen - das sei kein Problem.
Weit gefehlt, wie Ilsemarie Nießen von der Verbraucherzentrale Niedersachsen berichtet: "Kabel Deutschland übernimmt zwar die Kündigung des Altvertrages für den Verbraucher, prüft jedoch nicht die Vertragslaufzeit des Altanbieters." Im schlimmsten Fall muss der Verbraucher dann zeitgleich zwei Verträge erfüllen. "Weder Kabel Deutschland noch der alte Anbieter lassen den Verbraucher aus dem Vertrag: beide bestehen auf Vertragserfüllung und der Verbraucher zahlt doppelt", weiß die Expertin.
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