EU geht gegen Klingelton-Anbieter vor

Die EU fordert gegen Online-Anbieter von Klingeltönen und Handydiensten härter vorzugehen.
Viele dieser Anbieter im Internet würden die Verbraucher in die Irre führen, sagt die Wettbewerbs-Kommissarin Meglena Kuneva und spricht von Abzocke. In Deutschland wurden rund zwei Drittel der untersuchten Internetdienstleister beanstandet.
Der Vorwurf: Die unklare Preisangaben und versteckte Kosten, die nicht sofort erkennbar sind. Viele Angebote wirken auf den ersten Blick gratis - nur im Kleingedruckten werden Kosten erläutert. Oft verpflichten sich die Nutzer -ohne es zu wissen- zu einem Abo ("Abo-Falle"). Die Klingelton-Seiten sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Die EU hofft auf eine freiwilliges Einlenken der Anbieter und droht gleichzeitig mit Geldstrafen und Schließungen von Internet-Seiten. Die einzelnen EU-Länder sollten die bestehenden Gesetze ausnutzen und die Abzocke unterbinden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz geht offenbar bereits gegen die Anbieter vor.



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